Die Awareness Akademie unterstützt die Entwicklung diskriminierungssensibler Strukturen innerhalb der Clubkultur und begleitet euch dabei, vielfältige Räume selbst zu gestalten.

Angebote

Kollegiale Fallberatung für Clubs und Kollektive zum Umgang mit Diskriminierungsvorfällen

Im Zuge der kontinuierlichen Auswertung unseres freien Awareness Akademie Workshops Programms für die Berliner Clubkultur stellen wir immer wieder fest, dass die Teilnehmenden insbesondere den club- und gewerkeübergreifenden Austausch zu den eigenen Problemstellungen im Kontext von Awareness- und Antidiskriminierungsarbeit als sehr wertvoll und hilfreich wahrnehmen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Unterstützung für Clubs, Kollektive und Veranstaltende beim Umgang mit konkreten Diskriminierungsfällen auf den eigenen Veranstaltungen oder in den eigenen Strukturen.

Glossar
Homofeindlichkeit
Homofeindlichkeit bezeichnet die Diskriminierung von schwulen und lesbischen Menschen. Sie äußert sich z.B. durch Ablehnung, Wut, Intoleranz, Vorurteile, Unbehagen oder körperliche bzw. psychische Gewalt gegenüber schwulen und lesbischen Menschen oder Menschen, die als schwul oder lesbisch wahrgenommen werden. →Internalisierte Homofeindlichkeit beschreibt, dass sich Homofeindlichkeit gegen die eigene sexuelle Orientierung und damit gegen sich selbst richtet. Dies passiert oft in einer homofeindlichen Umgebung und/oder vor dem eigenen inneren Coming Out. Wir bevorzugen den Begriff »Homofeindlichkeit«, da »Homophobie« so klingt, als wäre es keine freie Entscheidung, homosexuelle Menschen zu diskriminieren. Eine Phobie hingegen ist eine Diagnose, gegen die vorzugehen sehr schwierig ist.

MITWIRKEN

Gemeinsam mit euch möchten wir als Awareness Akademie diskriminierende Strukturen und Mechanismen in der Clubkultur erkennen und ihnen aktiv entgegenwirken. Wir sind daher immer offen für eure Workshop-Ideen oder Themenvorschläge für unsere Roundtables und wir freuen uns, wenn ihr interessante Materialien mit uns teilt.

 

 

GEFÖRDERT VON