Alle zwei Monate kommen in den Roundtables Akteur:innen aus der Clubkultur und thematisch wechselnde Expert:innen an einen Tisch.

Dies ermöglichen einen Austausch auf Augenhöhe rund um eine vielfältige und möglichst sichere Clubkultur. Die Roundtables gehen auf aktuelle Thematiken ein, die Menschen in der Berliner Clubszene bewegen. Gleichzeitig ist es ihr Ziel, durch einen beständigen und offenen Dialog gemeinsam zu lernen und Maßstäbe sowie Maßnahmen für Awareness- und Diversity-Arbeit zu entwickeln.

Falls ihr tiefergehende Informationen oder Protokolle der vergangenen Roundtables erhalten möchtet, schreibt gerne hier.

KOMMENDE
COMING

Wir widmen uns angesichts der Wiedereröffnung der Clubs und Veranstaltungsorte sowie nach mehr als zwei Jahren intensiver Arbeit, Austausch, Vernetzung und gegenseitiges Lernen, wieder konkret einer der grundlegenden Visionen widmen, mit der wir das Projekt Awareness Akademie in 2020 gestartet haben: Awareness & Diversity Mindeststandards und Werte für die Clubkultur.

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VERGANGENE
PAST

Der Konsum von G so wie auch die Verwendung von G als k.O. Tropfen bedeutet zum einen für die bereits bedrohten Clubs, ihre Betreibenden und Mitarbeitenden eine Belastung. Zum anderen, führen die Stigmatisierung der User:innen sowie Angst und Überforderung auf Seiten der Clubs aktuell leider auch dazu, dass in Notfällen mitunter keine Hilfe gerufen wird, hilfebedürftige Menschen im Club nicht angesprochen werden, User:innen intoxikiert vor die Tür gesetzt werden. Ein Teufelskreis, den es mit konstruktivem Dialog, Aufklärung, Sensibilisierung, Weiterbildung und Awareness zu durchbrechen gilt.

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In diesem Roundtable wollen wir gemeinsam darüber sprechen, diskutieren und überlegen, wie konstruktive Prozesse der Verantwortungsübernahme in unseren Clubs, Kollektiven und Communitys aussehen und gestaltet werden können. Wie kann zusammengearbeitet werden, um Sicherheit und Unterstützung für Betroffene von Gewalt herzustellen? Welche Schritte und Skills braucht es, um Grenzüberschreitungen selbst erkennen und ernsthaft zu reflektieren? Wie kann daraus ein tatsächlicher Wandel entstehen, um Clubkultur tatsächlich ein Stück sicherer und inklusiver zu machen?

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Awareness-Teams, Awareness-Arbeit, Awareness als Begriff an sich sehen und lesen wir im Kontext von Clubveranstaltungen, Festivals und Open Airs immer häufiger. Doch woher kommt Awareness eigentlich, aus welchen Bewegungen ist Awareness als Praxis entstanden? Was hat es mit der besonderen Haltung auf sich, die eines jeden Awareness-Konzepts zugrunde liegen sollte, egal für welchen Raum es entwickelt wurde? Wie können innerhalb unserer Clubkultur achtsame und Safer Spaces, insbesondere für marginalisierte Communities entstehen und erhalten werden? Wie könnte »awares» Handeln eine erreichbare Richtlinie für alle unsere clubkulturellen Räume werden und dabei Haltung bewahren?

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Clubs können geschützte Räume für Menschen bedeuten, die im Alltag Belastungen aufgrund von Diskriminierungen oder Marginalisierungen erleben. Der Wegfall dieser Räume in Zeiten der Pandemie wiederum kann zu erhöhtem Stress führen. Für die Menschen hinter den Kulissen der Clubs stehen sie manchmal auch für Anstrengung am Arbeitsplatz oder finanzielle Unsicherheit. Vor dem Hintergrund der COVID-19-Krise, wurde in diesem Roundtable das Spannungsfeld zwischen geistigem Wohlbefinden, Ausgehverhalten und dem Arbeiten in der Clubkultur diskutiert.

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Die Pandemie ist nicht nur existenzbedrohend für viele Menschen innerhalb der Clubkultur, sie wirkt ebenfalls wie ein Brennglas für die Ungleichheiten und Missstände unserer Gesellschaft. Vieles davon geschieht ohne konkretes Bewusstsein für rassistische Mechanismen in den eigenen Strukturen. Rassistische Wirkungsweisen und Handlungen finden jedoch auch in der Clubkultur in verschiedenen Dimensionen und Bereichen statt – in Teams, in der Kommunikation, auf der Tanzfläche, an der Tür, in der Programmgestaltung. Für diesen Roundtable wurden Akteur:innen und Initiativen eingeladen, die aktiv gegen Rassismus und für Gleichbehandlung in der Clubkultur arbeiten. Gemeinsam mit allen Teilnehmenden wurde der Status Quo zu diesem Thema diskutiert, analysiert und entgegenwirkende Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten erarbeitet.

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Von Türpolitik, diskriminierungssensiblen Verhaltensregeln, Infrastruktur für Unterstützungsarbeiten bis hin zu akzeptierender Drogenarbeit – Awareness-Arbeit lässt sich ganz unterschiedlich gestalten. Dies geht auch mit jeweils eigenen Herausforderungen einher. Für den zweiten Roundtable wurden die Berliner Clubs ://aboutblank und Mensch Meier eingeladen, um ihre langjährige praktische Arbeit im Bereich Awareness vorzustellen. Gemeinsam mit allen Teilnehmenden wurden verschiedenen Ansätze, Möglichkeiten und Problemsituationen diskutiert.

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Dieser eröffnende Roundtable brachte Akteur:innen aus der Club- und Festivalszene zusammen, um den Arbeitskreis gemeinsam zu gestalten und Ziele zu setzen. Nur durch einen fortwährenden und offenen Dialog mit allen Beteiligten kann eine vielfältige Clubkultur frei von Diskriminierungen entstehen. Die Awareness Akademie stellte ihre bisherige Arbeit und ihre Projekte vor.

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